Was sich vor dem ersten Termin klären lässt.
Eine Sammlung der Fragen, die mir in den letzten Jahren am häufigsten gestellt wurden. Ehrliche Antworten, ohne Marketing-Glanz.
Vor dem Erstgespräch
Was kostet ein Erstgespräch und wie lange dauert es?
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Das Erstgespräch dauert 1,5 Stunden und kostet 119 Euro. Anfahrt im gesamten Münchner Stadtgebiet ist inklusive. Innerhalb der ersten Woche danach erhalten Sie zusätzlich eine schriftliche Einschätzung mit individuellem Trainingsplan.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
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In der Regel finde ich innerhalb von 7 bis 14 Tagen einen Termin für das Erstgespräch. Bei akuten Themen wie einem frischen Aggressionsvorfall oder einem dringenden Mehrhundekonflikt versuche ich, schneller einzuspringen. Rufen Sie in solchen Fällen direkt an, statt zu mailen.
In welchen Stadtteilen Münchens trainieren Sie?
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Ich arbeite im gesamten Stadtgebiet München, von Schwabing über Bogenhausen, Nymphenburg, Sendling bis Obermenzing und Untermenzing. Anfahrtskosten innerhalb Münchens fallen nicht an. Außerhalb der Stadtgrenze berechne ich 0,30 Euro pro Kilometer.
Bieten Sie auch Online-Coaching an?
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In Ausnahmefällen ja, etwa bei reiner Beratung oder wenn Sie aus dem Münchner Umland anreisen müssten. Mein Standardangebot ist aber bewusst Präsenz-Training, weil ich Hund, Halter und Umgebung sehen muss, um wirklich helfen zu können.
Trainingsablauf
Wie viele Trainingseinheiten brauche ich?
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Das hängt vom Thema ab. Reine Welpenerziehung kommt oft mit 5 bis 7 Einheiten aus, Anti-Jagd-Training braucht erfahrungsgemäß 10 bis 15 Einheiten, schwere Verhaltensauffälligkeiten manchmal länger. Im Erstgespräch gebe ich Ihnen eine ehrliche Einschätzung. Ich rede Ihnen weder ein, dass es schnell geht, wenn es das nicht tut, noch verkaufe ich Ihnen mehr Stunden, als Sie brauchen.
Muss ich bei jeder Einheit dabei sein?
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Ja, immer. Ich trainiere nicht den Hund, sondern Sie und Ihren Hund als Team. Wenn ich allein mit Ihrem Hund arbeite, lernt er bei mir, aber Sie nicht. Mein Ziel ist, dass Sie verstehen, was Sie tun, und es nach den Einheiten allein anwenden können.
Was passiert zwischen den Einheiten?
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Sie bekommen kleine Aufgaben für die Tage zwischen unseren Terminen, die zu Ihrem Alltag passen. Ich bin per WhatsApp erreichbar, wenn Fragen aufkommen oder Sie unsicher sind. Diese Zwischen-Begleitung ist Teil meiner Pakete, ich rechne sie nicht extra ab.
Können Kinder beim Training dabei sein?
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Ja, sogar gern. Wenn Kinder im Haushalt leben, sind sie ein zentraler Teil des Hundealltags und sollten ins Training eingebunden werden. Ich passe Sprache und Übungen ans Alter an. Bei sehr jungen Kindern unter etwa fünf Jahren macht es Sinn, einzelne Einheiten ohne Kind zu legen, damit Sie konzentriert üben können.
Was ist, wenn das Training nicht funktioniert?
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Wenn nach drei oder vier Einheiten keine spürbare Veränderung passiert, sprechen wir offen darüber. Manchmal liegt es an der Methodik, dann passe ich an. Manchmal liegt es an Themen, die ich nicht abdecken kann, dann verweise ich Sie an Kollegen, etwa an verhaltensmedizinisch arbeitende Tierärzte. Ich verkaufe Ihnen keine Stunden, die nichts bringen.
Methode & Philosophie
Welche Trainingsmethoden setzen Sie ein?
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Ich arbeite mit modernen, wissenschaftlich fundierten Methoden, im Wesentlichen positive Verstärkung in Kombination mit klarer Kommunikation und sinnvollen Strukturen. Ich verwende keine elektrischen Hilfsmittel, keine Würger, keine Stachelhalsbänder, keine Wassersprühflaschen. Mein Ziel ist Verlässlichkeit durch Verständnis, nicht durch Druck.
Arbeiten Sie auch mit Aggressionsverhalten?
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Ja, das ist ein zentrales Themenfeld meiner Arbeit. Bei schweren Aggressionsproblemen mit Beißzwischenfällen verlange ich allerdings vor dem Trainingsstart eine tierärztliche Abklärung. Manchmal stecken körperliche Ursachen wie Schmerzen oder Schilddrüsenprobleme hinter Aggressionsverhalten, und das gehört zuerst geklärt.
Was bedeutet §11 TierSchG zertifiziert?
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Nach §11 Tierschutzgesetz dürfen in Deutschland nur Personen gewerblich Hunde ausbilden, die ihre fachliche Sachkunde gegenüber dem Veterinäramt nachgewiesen haben. Ich besitze diesen Nachweis seit Beginn meiner Tätigkeit. Er ist gesetzliche Pflicht und gleichzeitig ein Qualitätssignal, denn nicht jeder, der sich Hundetrainer nennt, hat ihn tatsächlich.
Trainieren Sie auch Schutzhunde oder Diensthunde?
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Nein. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Hund, der mit seiner Familie ein entspanntes Großstadtleben führen soll, nicht auf Hunden für Polizei oder Personenschutz. Wenn Sie diese spezielle Ausbildung suchen, kann ich Ihnen Kollegen empfehlen.
Praktisches
Was muss ich für das Erstgespräch vorbereiten?
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Nichts Besonderes. Falls vorhanden, halten Sie den Impfausweis und Tierarztberichte bereit. Wichtiger ist, dass Sie sich kurz Gedanken machen: Was sind die zwei oder drei größten Themen, die Sie aktuell stören? Was wäre für Sie der ideale Zustand in sechs Monaten? Mehr braucht es nicht.
Was ist, wenn meine Wohnung sehr klein ist?
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Das ist kein Problem. Ein Großteil meines Trainings findet draußen statt, auf der Straße, im Park, an realen Orten. Im Erstgespräch beobachte ich Ihren Hund kurz in der Wohnung, aber wir verbringen nicht 90 Minuten in einem 25-Quadratmeter-Wohnzimmer. Auch die kleinste Münchner Stadtwohnung reicht für meine Arbeit.
Wie sind Ihre Stornoregeln?
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Stornierungen sind bis 24 Stunden vor dem Termin kostenlos. Bei kurzfristigen Absagen ohne triftigen Grund berechne ich die volle Stunde, weil ich den Slot dann meist nicht mehr besetzen kann. Bei Krankheit oder akutem Notfall finden wir immer eine Lösung.
Wie kann ich bezahlen?
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Per Überweisung nach jeder Einheit oder als Vorauszahlung bei Pakten. Bargeld nehme ich nur in Ausnahmefällen. Eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer erhalten Sie auf Wunsch.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Rufen Sie an oder schreiben Sie mir, ich antworte ehrlich, auch wenn die Antwort lautet, dass ich Ihnen nicht helfen kann und Sie an Kollegen verweisen würde.
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